Ich möchte nur ein paar wenige Worte dazu sagen (Update 13.5.2012):

Eine ganz entscheidende Frage ist, "wie kommt man überhaupt in das Reich Gottes  hinein"? - das Wort Gottes sagt uns dazu ganz unmissverständlich das  der natürliche, unerlöste Mensch nicht ins "Reich Gottes" eingehen kann - da der unerlöste Mensch durch seine Sünde von Gott getrennt ist. (Joh.3, 1-11; 16-18; Rö. 3, 23; Eph.2,3) "Reich Gottes" wird gebaut - wenn Menschen dem Evangelium Jesu Glauben und durch  Gottes Gnade Vergebung der Schuld erfahren und durch IHN zu neuem Leben gekommen sind (2. Kor. 5,17; Gal. 6,15; Kol 1,13.14; Röm. 5, 1-2). Der Glaube an Jesus Christus  kommt durch die Verkündigung der Worte Gottes, dem Evangelium Jesu Christi, der Botschaft vom Kreuz. (Römer 10,12-18; Joh. 17, 3.14-21 )

Moderne Visionäre eines sozialen Evangeliums werfen den an Jesus Christus Gläubigen vor, sie würden sich nur auf die Verkündigung des Evangeliums beschränken und die Not der Menschen ausblendet - das entspricht jedoch nicht der Wahrheit, denn Mission und Evangelisation schließen barmherziges Handeln nicht aus, doch ist dies ist nicht das Mittel das zum Ewigen Leben führt (Lukas 4,4). 

Die Modernen Visionäre sagen, man muss mit allen Menschen guten Willens, egal was sie Glauben, zusammenarbeiten um den Traum einer gerechteren Welt zu verwirklichen.

Was sagt uns aber das Wort Gottes ? (2.Kor.6, 14-16; Joh. 18,36; Eph. 2,1-10)

Der unerlöste Mensch kann dieses Reich nicht bauen und auch nicht hineingehen, denn er ist, solange er nicht Vergebung seiner Schuld, durch den Glauben an den Sohn Gottes erlangt - getrennt von Gott.

Das wollen diese Modernen Visionäre jedoch nicht hören, denn es passt nicht in ihre Vision von einer gerechteren Welt.

Der Traum von einer gerechteren Welt hat viele "Visionen" hervorgebracht u. diese Visionäre laden alle ein, durch ihre Mitarbeit, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ihr "Humanistisches Evangelium" -  nehmen wir z. B. einmal den "P.e.a.c.e Plan" von Rick Warren -  würde sicher für eine kurze Zeit scheinbar für etwas mehr "soziale Gerechtigkeit" hier und dort sorgen können, jedoch würde der Mensch letztlich in seiner hoffnungslosen Situation - immer noch von Gott getrennt sein, immer noch unter dem Fluch der Sünde stehen.

Eine Soziale Botschaft wird den Menschen nicht Retten können. Der Traum von einer gerechteren Welt - wird ohne die Erlösung durch Jesus Christus (Joh.3), ohne Jesus Christus im Zentrum des eigenen Lebens, ein Traum bleiben, denn das Wort Gottes (wir lesen es in der Bibel) zeigt uns die Realität und den "IST" zustand der Welt und ihres Wesens. Es ist auch zu erkennen das ein Soziales Evangelium letztlich dazu führt die Biblische Wahrheit zugunsten eines "globalen Konsens " zu Opfern - dies wird gegenwärtig in fast allen Bewegungen, Kirchen und Gemeinden massiv betrieben.

Was sagt uns das Wort Gottes:

Joh. 3, 35 Der Vater liebt den Sohn und hat alles in seine Hand gegeben. 36 Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt[8], der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Tipp: Lese einmal das ganze Kapitel 3)

1. Kor. 15, 50 Das aber sage ich, Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.

Ist man aber durch den Glauben an Jesus Christus und seines Evangeliums zu neuem Leben aus Gott gekommen - dann befindet man sich in einer neuen Stellung vor Gott und kann sagen:

Kolosser 1, 13-14 Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe, in dem wir die Erlösung haben durch sein Blut, die Vergebung der Sünden.

"Mission und Diakonie" Hand in Hand ... Verkündigung der Botschaft Jesu und Hilfe für Not leidende Menschen - das ist gut - doch verkündigung hat immer Priorität.  (und das ohne politisch ausgerichteten Rahmen; z.B. Umsetzung der Millenniums Ziele - Christen sind nicht dazu da  politische Ziele umzusetzen)  

Es wundert mich sehr das Missionswerke wie Z.B. "World Vision", angestoßen durch den "Verhaltenskodex für Bekehrung", ein  auf ihre Arbeit abgestimmten ethikKodex verfassten.

Kontinente hat geschrieben: Das größte evangelikale Hilfswerk, „World Vision“, hat einen eigenen ethikkodex verabschiedet. Darin  wird Mitarbeitern ohne wenn und aber untersagt, ihre Hilfsmaßnahmen zur Missionierung zu nutzen.  

Quelle: ETHISCH SAUBER MISSIONIEREN/ Kontinente 1-2010; Seite 31 

Was würde mit denen geschehen (den Schwarzen Schafen) die sich nicht daran halten und doch mal eine Bibel dabei verschenken, oder ein  evangelistisches Gespräch führen? Sicher würden sie den Vorwurf hören, das sie die ganze Mission gefährden würden? 

Trennung von "Mission und "Werken der Barmherzigkeit"? 

Primär (Hauptsächlich) - Diakonie - Sekundär (nebensächlich) - Mission? 

Ist es nicht nur Natürlich das man als Christ, der sich am Wort Gottes orientiert, plötzlich über diese neuen Methoden  stolpert und sich Fragt - Was hat diese neue Ausrichtung hervorgerufen und was werden sie für Folgen haben ?

Wobei dann auch noch die Frage wäre - ob man heute noch von einer "Biblischen Mission", im Blick auf den  angestrebten "Interreligiösen Dialog", Sprechen kann ?  Man darf nicht vergessen - Hier geht es nicht mehr Primär daraum andere zum "Herrn Jesus Christus", zum Wort Gottes und  seiner Botschaft vom Kreuz zu führen, die natürlich die Bekehrung hin zu Jesus Christus im Blick hat, nein, sondern es geht  im "Interreligiösen Dialog" primär darum - in eine sich gegenseitig Bereichernde Gemeinschaft einzutreten die dahin führen  soll - gemeinsame Ziele zu finden und zu ihrer Umsetzung beizutragen.  Das wird sicher nicht bei allen Missionswerken so sein, jedoch sicher bei jenen die sich den "Verhaltenskodex für  Bekehrung" als Ratgeber ins Haus geholt haben.  Leider jubelt man uns immer mehr die Täuschungen der "Welt" unter und verkauft sie als "Evangelium" - von diesem werden die Kinder Gottes sich jedoch nicht Täuschen lassen, sondern sie halten fest am "Evangelium Jesu Christi" und auf IHN harren sie aus, weil sie der Liebe zur Wahrheit geglaubt haben.

Bitte verwechselt nicht das "1000 Jährige irdische Friedensreich" (es endet nach 1000 Jahren) (Off.20, 1-9) mit dem "ewigen Reich Gottes" und des Zukünftigen neuen Himmels u. der neuen Erde (Off. 21,1-8)


Heute Träumt man den Traum von einer "gerechteren Welt" -  dem Traum des NEW AGE - jedoch ist das nicht die Botschaft vom Kreuz, nicht die Botschaft Jesu Christi. Unsere Botschaft ist kein Traum, sondern die WAHRHEIT.

Eine wirklich gute Botschaft ist das Evangelium Jesu - den ER Rettet wirklich ... und dies hat natürlich auch Einfluss auf das was wir leben.




Jesus Christus ist die einzige Hoffnung für diese Welt - eine andere gibt es nicht!

Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht! Joh. 14,27

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